Öffentliche Führungen zur Ausstellung »Aufgestellt und ausgegrenzt«
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Sportvereine sind weit mehr als Orte für Wettkampf und Bewegung: Sie fördern Zusammenhalt, Teamgeist sowie Werte wie Respekt und Fairness. Bereits im 19. und frühen 20. Jahrhundert waren Vereine wichtige Orte gesellschaftlicher Begegnung. Jüdinnen und Juden waren selbstverständlich Teil des Vereins- und Sportlebens in Augsburg und Schwaben. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 endete diese Teilhabe jedoch. Jüdische Sportlerinnen und Sportler wurden aus ihren Vereinen ausgeschlossen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb in vielen Vereinen die Aufarbeitung der NS-Zeit und des Ausschlusses von Jüdinnen und Juden zunächst aus. Die Ausstellung zeigt am Beispiel des FC Augsburg, wie sich Sportvereine heutzutage mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und Verantwortung übernehmen. Dabei wird deutlich, dass Erinnerungskultur und Engagement gegen Antisemitismus und Diskriminierung heute ein wichtiger Teil der Vereinsarbeit sind.
Die Ausstellung entstand im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben mit dem FC Augsburg und Studierenden der Universität Augsburg.
Am 20. September, 13. Oktober und 15. November werden öffentliche Führungen durch die Galerie angeboten. Der Eintritt ist frei, jedoch ist eine Anmeldung unter empfang@jmaugsburg.de oder telefonisch unter 0821 51 36 11 erforderlich.
Maximilianmuseum
Fuggerplatz 1
86150 Augsburg
Deutschland