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Politik & Gesellschaft

Hiroshima Black Rain Hibakusha / Shelters – Doppelausstellung zu den schrecklichen Folgen von Krieg

»Schwarzer Regen« – so wurde der radioaktive Niederschlag des Bombenabwurfs von Hiroshima am 6. August 1945 bezeichnet.
Viele Menschen kamen damit in Berührung und nahmen radioaktive Strahlung auf. Sie werden »Hibakusha« genannt. Während der unmittelbaren Opfer des Atombombenabwurfs öffentlich gedacht wird, bleiben die Opfer des »Schwarzen Regens« zum Teil bis heute unbeachtet.

Der Fotograf Thomas Damm hat zahlreiche Hibakusha in ihren Häusern und Wohnungen am Rande Hiroshimas besucht, mit ihnen gesprochen und sie porträtiert. In Interviews erzählen sie von jenem Schicksalstag 1945 und wie sich das Leben danach entwickelt hat. Die Porträts sollen den vergessenen Opfern von Hiroshima ein Gesicht geben.

Seit 2011 fotografiert der syrischstämmige Manar Bilal in Flüchtlingslagern im Nahen Osten und in Europa. Er arbeitet hauptsächlich mit Kindern, die durch den Krieg verletzt oder traumatisiert wurden. Seine Arbeit besteht darin, psychologische und soziale Unterstützung zu leisten, damit Kinder bzw. Geflüchtete ein wenig Hoffnung haben, die Lebensbedingungen im Lager ertragen und von einer besseren Zukunft träumen können.

verlängert bis 25. September 2022

Die Ausstellung ist Teil des Programms zum Augsburger Friedensfest am 8. August.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr
montags geschlossen

www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de/hibakusha-shelters

Veranstaltungsort

Halle 1 – Raum für Kunst im Glaspalast

Adresse

Beim Glaspalast 1
86153 Augsburg
Deutschland