Der Skandal begann vor einem halben Jahr mit der großen Razzia in den Räumen des City Clubs am Königsplatz Augsburg. Rund 200 Einsatzkräfte stürmten den verhältnismäßig so kleinen Club, dass vor Ort beinahe mehr Polizeikräfte als Besucher*innen gezählt werden konnten. Unter dem Verdacht des Drogenhandels wurden die Menschen gewaltsam aus den Räumen geholt, in der Winterkälte festgehalten und teilweise gezwungen, sich bis auf die Unterwäsche auszuziehen.
Vor der Landtagswahl in Bayern
Die Ständige Konferenz stellte vier Kandidat*innen aus unserer Region jeweils drei Fragen zum Thema »Kultur«. In vier Videos präsentieren wir ihre Antworten.
Frage 1: Unterstützen Sie die Möglichkeit, eine Bettensteuer/Kultureuro auch in Bayern einzuführen, deren Erlös der Arbeit der freien Kulturszenen zugutekommen soll?
Frage 2: Ökologisch-ressourcenschonendes, künstlerisches Arbeiten muss explizit gefördert und gefordert werden. Wie stehen Sie zum entsprechenden Umbau der Förder-Architektur im Freistaat?
Frage 3: Erklären Sie sich bereit, als zukünftiges Mitglied des Landtags, das außerschulische, kreative Bildungsprogramm sichtbar zu machen, als Querschnittsaufgabe der zuständigen Ministerien kenntlich zu machen, die Expertise der kulturellen Bildungsakteure in parlamentarische Bahnen zu lenken und ein wertschätzendes, finanzielles Förderprogramm »Kulturelle Bildung« innerhalb der nächsten Legislaturperiode einzufordern?
Hier die Antworten von Stephanie Schuhknecht (Bündnis 90/Die Grünen):
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Lücken schließen
Zu hohe Bordsteine, gefährliche Straßenbahnschienen, fehlende Abstellmöglichkeiten in der Innenstadt, Baustellen, blockierte Radwege, und ein Winterdienst, der den Schnee regelmäßig auf eben diese schaufelt: Für einen aus Stuttgart stammenden Radfahrer ist das durchaus Meckern auf hohem Niveau – dennoch sind es Alltagsprobleme, denen Augsburger Radler*innen immer wieder begegnen. Seit einem einstimmigen Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2012 verfolgt Augsburg das Ziel, Fahrradstadt zu werden.