Film

Auf Verschwörungsjagd beim FBI

a3redaktion
30. August 2016

 

Nach dem Erfolg in den Vereinigten Staaten ist die Serie Quantico nun auch in Deutschland verfügbar. Die Kombination aus Charakterfokus und übergreifender Verschwörungsgeschichte begeistert sowohl die Zuschauer hierzulande als auch in den Staaten. Besonders für einen Serienmarathon eignet sich das Format perfekt.

Auf der Flucht und auf der Jagd

Die Geschichte der Serie dreht sich um die angehende FBI-Agentin Alex Parrish. Zum Beginn der Handlung steht sie auch gleichzeitig am Anfang ihrer Ausbildung zu Agentin. Im Ausbildungsort Quantico trifft sie auf eine Reihe von motivierten Rekruten, von denen allerdings jeder mindestens ein Geheimnis zu haben scheint. Schmerzlich offensichtlich wird dies, als Alex ein paar Monate später plötzlich im Krater einer Bombenexplosion aufwacht und keine Ahnung hat, wie sie dort hingekommen ist. Vollkommen unverletzt rückt sie schnell in den Mittelpunkt der FBI-Ermittlungen und schon bald sind die Beweise erdrückend.

Zum Glück gelingt es Alex aber, kurz nach ihrer Verhaftung zu fliehen. Von den Behörden gejagt, macht sie sich selbst an die Ermittlung. Ihr erster Anhaltspunkt sind ihre alten Freunde von der FBI-Akademie. Einer von ihnen muss den Anschlag verübt und Alex die Schuld in die Schuhe geschoben haben. Nach und nach dringt der Zuschauer gemeinsam mit ihr in die Geheimnisse der FBI-Rekruten vor. Gleichzeitig fokussiert sich die Serie aber auch auf die Geschehnisse, die vor dem Anschlag stattgefunden haben.

Charakterfokus und Verschwörungsgeschichte

Quantico stellt ähnlich wie die Serie Criminial Minds die Arbeit des FBIs in den Mittelpunkt. Interessanterweise sollte die erfolgreiche Krimiserie einst selbst Quantico heißen, bevor man sich für den heute bekannten Namen entschied. Im Gegensatz Criminal Minds steht bei Quantico stärker die Entwicklung der Figuren und vor allem eine übergeordnete Verschwörung im Fokus.

Im letzteren Falle lassen sich durchaus Gemeinsamkeiten mit Serien wie Homeland sehen. Auch dort geht es verstärkt um den Kampf gegen den Terror. Allerdings ist Quantico etwas leichter erzählt und der Zuschauer muss sich beispielsweise nicht mit der psychischen Krankheit der Hauptfigur auseinandersetzen.

Zudem fokussiert sich Quantico stark auf die Beziehungen unter den Charakteren und neigt zu kleinen soapartigen Elementen. Hier merkt man dann die Herkunft von Serienschöpfer Joshua Safran, der vorher an Formaten wie Gossip Girl oder Smash gearbeitet hat.

Ideal für einen Serienmarathon

Durch den Fokus auf die Figuren und der Tatsache, dass man als Zuschauer wissen möchte, wer denn nun hinter dem Anschlag steckt, bietet sich Quantico hervorragend für einen Serienmarathon an. Zum Glück sind die Folgen bereits bei Maxdome verfügbar und laden dazu ein, die Serie am Stück zu genießen. Durch den übergeordneten Fall kann Quantico die Spannung innerhalb der 22 Folgen von Staffel 1 sehr gut aufrechterhalten. Mitunter versuchen die Macher mitunter einen Twist zuviel in der Geschichte unterzubringen, trotzdem bleibt die Serie sehenswert.

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