Film

Verlorenes Paradies

Thomas Ferstl
9. Juli 2015

Der junge Surfer Nick Brady (Josh Hutcherson) will sich gemeinsam mit seinem Bruder Dylan (Brady Corbet) an der kolumbianischen Küste den Traum einer eigenen Surfschule erfüllen. Dort verliebt sich Nick in Maria (Claudia Traisac), die Nichte des berühmt-berüchtigten kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar (Benicio del Toro). Das anfänglich unbeschwerte Liebesglück – wohlwollend geduldet vom mächtigen »Patrón« – ist natürlich nicht von langer Dauer. Marias skrupelloser Onkel führt einen blutigen Kampf gegen die kolumbianische Regierung. Mehr und mehr lässt sich der unbedarfte Nick in die schmutzigen Machenschaften des Medellín-Kartells verstricken, bis Escobar schließlich seinen neugewonnenen »Sohn« vor eine folgenschwere Entscheidung stellt. Die meiste Zeit bekommt der Zuschauer Hutchersons solide Performance zu sehen, doch ist es del Toro, der dem Film geradezu elektrische Spannung verleiht. Ein durchweg sauberes Regiedebüt von Schauspieler Andrea di Stefano

»Escobar – Paradise lost« läuft im Mephisto.

www.lechflimmern.de/kino02/index.php?id_film=4401&p_id=26535&v_id=154042

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