Film

Das Sandmädchen

a3redaktion
17. April 2015

Der Königsbrunnerin – eine körperbehinderte und nicht-sprechende Autistin – wurde in ihrer Kindheit ein Intelligenzquotient von Null attestiert. Doch mithilfe ihrer Eltern hat sie sich ihren Weg erkämpft: Heute studiert »Vroni« an der Universität Augsburg Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Theologie. Gestützte Kommunikation (Facilitated Communication) ist für sie der einzige Weg, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Computertastaturen kann Veronika Raila ausschließlich mit Hilfe von Handstützung bedienen. So schreibt sie auch ihre Buchtexte.

Für ihre Werke wurde »Vroni« mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Unter anderem errang sie mit ihrem Text »Das Sandmädchen« den 1. Platz der on3-Lesereihe des Bayerischen Rundfunks.

»Das Sandmädchen« ist auch der Titel des Films, an dem das Team um Regisseur Mark Michel derzeit arbeitet. An Stoff mangelt es nicht – aber am Budget. »Um diesen Film umzusetzen, brauchen wir knapp 18.000 Euro«, sagt Michel, »aber die aufzutreiben, ist nicht leicht.« Deshalb setzt er nun auf das Finanzierungskonzept Crowdfunding: Über die Internetplattform www.visionbakery.com sammelt der Dokumentarfilmer Spenden für das Projekt. Angestrebt werden 17.904 Euro. Wir der Betrag bis zum 5. Mai erreicht, kann die Arbeit am Film beginnen.

»Ich hoffe, dass wir unser Ziel mit der Unterstützung vieler Menschen erreichen können. Mit dem Film wollen wir nämlich nicht nur Veronikas Geschichte erzählen, sondern auch vielen anderen Mut machen, die sich vielleicht in einer ähnlichen Situation befinden wie wir«, sagt Dr. Petronilla Raila, Veronikas Mutter.

Nähere Informationen zum Film finden Sie unter 
www.visionbakery.com/sandmaedchen-film. Dort ist es auch möglich, direkt für den Film zu spenden.

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