Architektur

Platz ist in der kleinsten Hütte

a3kultur-Redaktion

Ein Pionier ökonomischer Baukunst kommt aus dem Augsburger Raum.

Das Maximilianmuseum widmet den Wohnkonzepten Friedrich Brenners ab 1. Oktober die Sonderausstellung »Tiny Houses by Brenner«.

Der überregional bekannte Medailleur, Bildhauer und Architekt (*1939 in Augsburg) realisierte bereits in den 1970er Jahren seine Vorstellungen von raumsparendem Bauen mit natürlichen Baustoffen zu günstigen Preisen.

In den letzten Jahren beschäftigte er sich erneut mit dem Entwerfen von Klein- bzw. Kleinstwohnhäusern, sog. tiny houses. Tiny houses ermöglichen neue Wohn- und Lebensformen.

Sie benötigen oft weniger als 50 Quadratmeter Baugrund, können in Zwischenräume zwischen anderen Bauwerken, in Gärten oder auf Dächer anderer Gebäude gesetzt werden.
Dadurch erfordern sie aber zugleich ein Umdenken und Hinterfragen unserer Lebensgewohnheiten. 


Im Falle der »Tiny Houses by Brenner«, die als Modelle im Maximilianmuseum ausgestellt sein werden (siehe Foto), bilden dabei Würfel, Zylinder und Kugel die geometrische Grundlage für die innovativen Wohnräume.

Bis 13. November.

www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de/tiny-houses