Festival

Nessun dorma

Sarvara Urunova
17. Juli 2016

Ein breiter programmatischer Bogen von Erstaufführungen über die Wiederaufnahme von »Turandot« bis hin zu einer musikalischen Erinnerung an die Geburtsstunde des Festivals auf dem See im Jahre 1946 ist gespannt.

Eröffnet werden die Spiele mit einer österreichischen Erstaufführung der Oper »Hamlet« von Franco Faccio im Festspielhaus. Unter der Leitung von Paolo Garignani kommt damit ein lange in Vergessenheit geratenes Werk auf die Bühne, das die Zuschauer in die Welt von nächtlichen Geistererscheinungen, verräterischem Theaterspiel und tragisch endender Liebe einlädt. Eine weitere Erstaufführung ist Miroslav Srnkas Kammeroper »Make no noise«, die auf der Werkstattbühne am 17. August Premiere feiert.

Eine Reminiszenz an die Geburtsstunde der Bregenzer Festspiele ist die konzertante Aufführung von »Bastien und Bastienne« am 19. Juli, genau an jenem Ort, wo vor 70 Jahren dieses Mozart-Singspiel den Ursprung des Spiels auf dem See markierte. Geschichtsverbundenheit beweist das Festival auch bei der Orchesterwahl: Als indirekter Nachfolger des damals engagierten Vorarlberger Rundfunkorchesters musiziert das Symphonieorchester Vorarlberg.

Im Konzert am 21. August erklingt neben Miroslav Srnkas »Eighteen Agents«, die Sinfonische Fantasie »Aus Italien« von Richard Strauss. Im Rahmen der Matinee ist der Pianist Aaron Pilsen als Solist bei Mozarts Konzert für Klavier und Orchester Nr. 19 zu erleben. Gemeinsam mit ihrem Chefdirigenten, Philippe Jordan, feiern die Wiener Symphoniker ihr erstes Konzert bei den Bregenzer Festspielen wie vor 70 Jahren mit der Aufführung von Franz Schuberts Symphonie »Unvollendete« sowie Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 7 am 24. Juli. Am 31. Juli leitet die finnische Dirigentin Susanna Mälkki die Symphoniker. Zur Aufführung gelangt u.a. das Violinkonzert des österreichischen Komponisten Otto M. Zykans »Da drunten im Tale« mit Patricia Kopatchinskaja.

www.bregenzerfestspiele.com

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