Ausstellungen & Kunstprojekte

Die Nacktheit der Zeichnung

a3kultur-Redaktion

Eine neue Ausstellung im Glaspalast zeigt eine unbekannte, rohere und intimere Seite im Werk berühmter Künstler*innen der Moderne.

Zeichnung kann ein sehr privates Medium sein, den Betrachter ein- oder auch ausschließen. Sie dient dem Künstler als Mittel um flüchtige Gedanken festzuhalten, Bildwelten zu ergründen, ist aber genauso auch ein vollkommen eigenständiges Medium und erreicht im günstigsten Fall die Perfektion eines Gemäldes.

Die in Kooperation mit der Gesellschaft für Gegenwartskunst e.V. stattfindende Ausstellung »Die Nacktheit der Zeichnung« der Kunstsammlungen & Museen Augsburg zeigt 90 Arbeiten von fast 30 Künstler*innen, deren Werke den Zeitraum von mehr als einem Jahrhundert umfassen. Darunter finden sich große Namen der jüngeren Kunsthistorie wie Georg Baselitz, Max Beckmann, Martin Kippenberger, Jonathan Meese, Jana Schröder und Daniel Richter und Andy Warhol, aber auch zeitgenössische Künstler wie Tobias Pils oder André Butzer.

Allen gemeinsam ist der hier weitgehende Verzicht auf Farbe. Die Linie als Begrenzung der Fläche dominiert das Geschehen.

»Die Nacktheit der Zeichnung – Arbeiten in Schwarz auf Weiß von Beckmann bis Warhol« startet am 30. September und ist bis 4. Dezember im Kabinett des H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast zu sehen. Die Vernissage findet diesen Donnerstag, den 29. September um 18:30 Uhr im H2 statt.

www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de/nacktheit-der-zeichnung
www.gfg-augsburg.de/2022-nacktheit-der-zeichnung.php