Festival

Medienkunst erst im Herbst

Gastautor

Den städtischen Veranstaltern im Kulturamt erscheint es vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Zahlen zu riskant, ein international aufgestelltes Festivalprogramm durchzuführen – mit Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Europa. Daher werden alle lab30-Veranstaltungen Ende März abgesagt und die erworbenen Tickets rückerstattet. Für eine Ticketrückerstattung ist eine Meldung bei der Vorverkaufsstelle notwendig, bei allen Internetkäufen ist reservix zuständig.

Die Macher*innen konzentrieren sich jetzt ganz auf den »regulären« Termin Ende Oktober. Das Programm wird neu aufgesetzt, einzelne Konzerte und Exponate werden aber aus der ausgefallenen Festivalausgabe übernommen. Das Event im Herbst soll voraussichtlich als Doppel-Ausgabe stattfinden: Ziel ist es, neben der Ausstellung im abraxas an weiteren Orten in der Stadt Medienkunst zu präsentieren. So stehen unter anderem eine Uraufführung im Apparatehaus auf dem Gaswerk auf dem Programm wie auch eine Kooperation mit dem Staatlichen Textil- und Industriemuseum tim. Das Programm wird im September veröffentlicht, die Ausschreibung läuft bis 11. Juli.

Entschädigung für Künstlerinnen und Künstler

Alle Künstlerinnen und Künstler, die nun nicht beim lab30 im März in Augsburg auftreten können, erhalten eine Ausfallgage als Entschädigung. Kulturreferent Jürgen Enninger verspricht: »Wir sehen uns als Stadt in der Verpflichtung, die Kunstszene zu unterstützen und Einnahmeausfälle zu kompensieren. Gerade die Medienkunstszene, die von Live-Auftritten lebt, hat unter der Pandemie schwer gelitten«

www.lab30.de