Ausstellungen & Kunstprojekte

Mit Lenbach und Rugendas

a3redaktion
29. Juni 2020

Die Sommerauktion im Hause Rehm bietet die letzten Stücke aus dem Nachlass Florian Forchhammer: drei hochwertige Frankfurter Pilasterschränke und ein Frankfurter Wellenschrank in sehr gutem Zustand. Darüber hinaus können zahlreiche weitere Möbel angeboten werden, so zum Beispiel ein süddeutscher Barockschrank aus dem 18. Jahrhundert sowie Exponate des Biedermeier und Louis-seize. Insgesamt 65 Möbelofferten kommen zum Aufruf.

Im Variabereich bietet Auktionator Georg Rehm gut 300 Lose. Darunter fast 50 russische Ikonen des frühen 19. Jahrhunderts. Highlight dieser Abteilung ist ein großformatiges deutsches Holzrelief des 16./17. Jahrhunderts: Anna bringt Maria zur Segnung in den Tempel. Die Fassung wurde im 19. Jahrhundert erneuert. Die Qualität der Schnitzerei ist ausgezeichnet, der Aufrufpreis beträgt 2.600 Euro.

Rund 140 Ölgemälde werden am zweiten Tag angeboten: ein Porträtgemälde von Friedrich August Kaulbach, eine sehr gut gearbeitete großformatige Gouachemalerei von Edward Theodore Compton, ein stolzes Schiffsbild von Franz Hünten … Highlights hier zwei Schlachtenbilder, die dem Augsburger Georg Philipp Rugendas zugeschrieben sind. Beide Gemälde hingen vor gut 50 Jahren im Kloster Thierhaupten. Katalogpreis hier 5.500 Euro. Sehr günstig taxiert mit 2.500 Euro ist eine Arbeit vom Schrobenhausener Franz von Lenbach. Der Künstler hat seine Tochter Gabriele porträtiert (Foto). Ein ähnlich qualitätvolles Lenbachbild hat in Augsburg vor einigen Jahren 45.000 Euro erzielt.

Das ganze Auktionsangebot ist online unter www.auktionshaus-rehm.de zu finden. Alle angebotenen Objekte sind dort mit mindestens einem Detailfoto versehen. Ab dem 25. Juni findet die Vorbesichtigung statt. Am 2. (ab 16 Uhr) und 3. Juli (ab 14:30 Uhr) wird versteigert.

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