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Wie es zu Schindlers Liste kam

Mietek-Pemper-©-JMA
a3kultur-Redaktion

Anlässlich des 15. Todestags von Mieczysław »Mietek« Pemper lädt das Jüdische Museum Augsburg Schwaben zu einem Gedenkabend ein.

Pemper, 1920 in Krakau geboren und von 1958 bis zu seinem Tod 2011 Augsburger Bürger, überlebte das KZ Krakau-Płaszów. Als Zwangsstenograf des Lagerkommandanten Amon Göth nutzte er seine gefährliche Position mit außerordentlichem Mut: Er gab heimlich Informationen aus geheimen SS-Unterlagen an den Unternehmer Oskar Schindler weiter und ermöglichte damit die Rettung von mehr als 1.000 jüdischen Männern, Frauen und Kindern. Ohne Pempers Einsatz hätte es Schindlers Liste nie gegeben. Die Holocaustforscherin Prof. Dr. Viktoria Hertling hält gemeinsam mit Regina Pemper, der Nichte Mieteks, einen Vortrag über diese Geschichte. Als besonderes Zeichen schenkt Prof. Dr. Hertling dem Museum ein seltenes zeithistorisches Dokument: eines der wenigen erhaltenen Bücher über den Kriegsverbrecherprozess gegen Amon Göth aus dem Jahr 1947. 

Moderiert wird der Abend am Mittwoch, 10. Juni (18:30 Uhr) von Museumsdirektorin Dr. Carmen Reichert

Weitere Informationen unter: www.jmaugsburg.de 

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