Ausstellungen & Kunstprojekte

Erfolgreicher Abschluss

a3redaktion
30. November 2020

Durch den Nachlass Forchhammer, aber auch ansonsten ausgezeichnete Sammlungsaufträge freut sich das Auktionshaus Georg Rehm über das beste Geschäftsjahr der Firmengeschichte seit 1979.

Das Schmuck- und Silberangebot der 294. Kunstauktion umfasst Arbeiten von Boucheron, Piaget und Cartier. Von Letzterem wird ein hochwertiger Damenring angeboten: 18 Karat, Gelbgold, Diamant- und Rubinbesatz. Mittig ziert den Ring ein Solitärbrillant. Der Katalogpreis beträgt hier 25.000 Euro. Aber auch Objekte im drei- und kleinen vierstelligen Bereich werden zahlreich unter den Auktionshammer kommen. Unter den aufwändigen Silberangeboten findet man auch einen Jugendstil-Deckelpokal des Meisters Ernst Riegel, entstanden im Jahre 1905. Katalogpreis: 2.800 Euro.

Auch im Möbelbereich ist Jugendstil zu sehen, so ein Beistelltisch Emile Galles. Dieser ist mit 800 Euro limitiert. Mit im Angebot sind einige Ulmer Renaissancemöbel (Salonschrank, Halbschränke), eine Barockkommode und weitere süddeutsche Möbel des 18./19. Jahrhunderts.

Fast 360 Lose werden in der beliebten Varia-Rubrik angeboten. Darunter 40 deutsche und französische Porzellankopfpuppen des frühen 19. Jahrhunderts. Zahlreich (ca. 45 Stück) sind auch die Skulpturen, Altarschreine und Puttiarbeiten. Ein geflügelter Putto ist dem wohl bekanntesten Meister seiner Zeit Ignaz Günther zuzuschreiben. Asiatika-Objekte sind mit dabei, interessant auch Reliquare des 18. und 19. Jahrhunderts, Klosterarbeiten und eine Sammlung Hinterglasbilder.

130 Gemälde bietet die 294. Kunstauktion. So kommen aus einem Pfarrnachlass etliche Altmeistergemälde meist süddeutscher Herkunft. Aber auch die Malerei des 19. Jahrhunderts ist mit Werken vertreten. Ein großformatiges Bild von Thomas Sidney Cooper, typische Tierdarstellung (Foto), trägt einen Katalogpreis von 2.000 Euro. Ein Dirndlporträt des Münchners Emil Rau, laut Einlieferer aus dem Werksverzeichnis, ruft das Haus mit 800 Euro auf.  

Auf der Website www.auktionshaus-rehm.de sind alle Objekte abgebildet. Der Saal bleibt am Auktionstag Corona-bedingt gesperrt. Deshalb hat sich das Haus entschlossen, künftig jedes telefonische Mitbieten zu erlauben. Auch bei zweistelligen Limitierungen können sich Kunden und Kaufinteressenten anrufen lassen. Der Printkatalog ist für eine Schutzgebühr von 5 Euro erhältlich.

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