Klassik

Auferstehung und Urkraft

Sarvara Urunova
27. September 2021

Die Augsburger Philharmoniker beginnen die neue Saison nach der Zwangspause ausdrucksstark.

Ein umfangreiches Programm steht auf dem Spielplan 2021/22. Neben den traditionellen Sinfonie- und Familienkonzerten wird es zahlreiche Sonderkonzerte geben, die das kulturelle Leben in Augsburg nach einer Durststrecke definitiv bereichern.

Zu einem besonderen Highlight der neuen Saison werden die Klänge der Steinmeyer-Orgel im Kongress am Park (27. und 28.09.). Bereits beim ersten Sinfoniekonzert erklingt die Orgel nach ihrer Generalsanierung in voller Kraft – mit Hilfe des renommiertesten Konzertorganisten der Gegenwart Christian Schmitt, des Artist-in-Residence der aktuellen Spielzeit.

Liest man sich die Namen der Komponisten durch, deren Werke in der Saison zu hören sind, wird das Ausmaß präsentierter Ausdruckskraft noch deutlicher. Der pathetische Rausch von Richard Wagner und Richard Strauss, die Gefühlsbetonung in der Sinfonie der Auferstehung von Gustav Mahler, der Monumentalismus von Igor Strawinsky und Anton Bruckner, die geschmeidige Farbenvielfalt von Maurice Ravel, die lyrische Macht in Carl Orffs »Carmina Burana« sorgen für angenehme Aufregung. Traditionell wird es auch in dieser Saison eine Uraufführung geben: Tobias PM Scheid komponierte im Auftrag der Augsburger Philharmoniker eine neue Symphonie, die an den Voraussetzungen der menschlichen Existenz ansetzt und sich auf die Urkräfte der Erde bezieht.
Auch in diesem Jahr hat das Projekt »Zukunft(s)musik«  im Programm ein breites Spektrum eingenommen. Zur Abwechslung mischen sich lebhafte Jazzklänge mit Werken von G. Gershwin und G. Connesson in die philharmonische Vielfalt.

www.staatstheater-augsburg.de

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