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Letzte Chance

am 20.01.2012 veröffentlicht

Noch bis zum 12. Februar

Noch bis zum 12. Februar

Können Sie sich noch daran erinnern, mit was Sie als Kind am liebsten gespielt haben? Egal ob mit Rennautos, Puppen, Miniaturküchen oder selbst eingerichteten Kaufläden, in Kinderhänden erwacht all das zum Leben und die größten Abenteuer beginnen sogleich zuhause im Spielzimmer. Im Augsburg des 18. und 19. Jahrhunderts war die Fantasie der Kleinen gewiss genauso lebendig wie heute. Und für die, die es sich leisten konnten, hatte es spielzeugtechnisch auch einiges zu bieten.

Die Spielzeugausstellung „Kleine Welten“ im Maximilianmuseum gibt zu diesem Thema einen Einblick in die kleine Welt der Kinderspielsachen der vergangenen Jahrhunderte. Puppen mit prächtigen Seidengewändern zeigen, wie viel Wert schon damals auf Qualität gesetzt wurde. Es gibt Puppenhäuser zu bewundern, die mit Liebe zum Detail beeindrucken, ähnlich wie die kleinen Küchen, der Hut- und der Stoffkaufladen, in dem die Inhaberin mehr als 80 Miniaturstoffballen „verkaufen“ konnte. Fernab von rosa Plastikkitsch kann man nachempfinden, wie die kleinen Mädchen damals Hausfrau spielten. Außerdem hatte das Spielen den Zweck, die Mädchen auf ihre spätere Rolle als Hausfrau und Mutter vorzubereiten. Auch das Spielzeug der Buben ist in der Ausstellung zu sehen. Die Fahrzeuge und Zinnfiguren mit Ausschneidebögen für Militärspiele lassen erkennen, worauf sie vorbereitet werden sollten. Sogar eine kleine Augsburger Trambahn von 1900 zeigt, wie die Augsburger damals durch die Stadt zogen, die Kleinen wie die Großen.  
 
Wer Geschichte also einmal etwas anders erleben will, der sollte dem Maximilianmuseum noch bis zum 12. Februar einen Besuch abstatten. Und falls Sie Ihre Kleinen mitbringen, gibt es auch eine Ecke mit Bausteinen, in der kleine als auch große Spielbegeisterte garantiert auf ihre Kosten kommen.
(ran) 

 

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