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Grafische Schätze![]() Große Kunst im kleinen Format im Grafischen Kabinett im Höhmannhaus zwischen dem 16. Dezember 2011 und 1. Januar 2012
Die Kunstsammlungen und Museen Augsburg präsentieren ihr neu erworbenes kostbares Sammelalbum mit Handzeichnungen des Spätmittelalters und der Dürerzeit in einer Sonderpräsentation zwischen dem 16. Dezember 2011 und 1. Januar 2012 im Grafischen Kabinett im Höhmannhaus. Der »Kleine Klebeband« der Fürsten WaldburgWolfegg ist eine der bedeutendsten Sammlungen von Handzeichnungen aus dem späten Mittelalter und der Dürerzeit und zählt zum national wertvollen Kulturgut der Bundesrepublik Deutschland. Erst im Oktober wurde er gemeinsam von den Kunstsammlungen und Museen Augsburg und den Staatlichen Museen zu Berlin erworben. Für Augsburg ist der »Kleine Klebeband« insbesondere wegen seiner Vielzahl von Zeichnungen Hans Holbeins d.Ä. und seiner Werkstatt von Bedeutung, kann man anhand derer doch nun gemeinsam mit den Wissenschaftlern des Berliner Kupferstichkabinetts Forschungsarbeiten über die Kunstproduktion in der alten Reichstadt um 1500 anstellen. Eine besondere Verbindung zu Augsburg ergibt sich zudem durch zwei Zeichnungen Hans Holbeins d.Ä. aufgrund ihrer direkten Beziehung zu zwei Gemälden für Augsburger Auftraggeber. Diese sind nämlich als Besitz des Freistaats Bayern in der Staatsgalerie Alte Meister in der Augsburger Katharinenkirche ausgestellt. |