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Zwischen Fotografie und Video

Gastautor

Die Augsburger Künstlerin Karen Irmer erhält das renommierte Dorothea-Erxleben-Stipendium für Videokunst an der Hochschule der Bildenden Künste in Braunschweig. Mit dem zweijährigen Stipendium ist eine Ausstellung und Abschlusspräsentation sowie ein Lehrauftrag verbunden. Durch das ästhetische Spiel mit der Wahrnehmung stellen Irmers Arbeiten konventionelle Wahrnehmungsmuster in Frage und lösen Irritationen beim Betrachten aus. So bewegt sich die Videoprojektion »Hauch« (Foto) zwischen den Medien Fotografie und Video.

Die Künstlerin hatte sich für das Dorothea-Erxleben Stipendium mit einem Projektvorschlag, der sich mit der Thematik einer bewegten Bild-Installation auseinandersetzte, beworben. Die Zeit im Bild sowie der Betrachter selbst werden als Gegenstand des Sehens diskutiert. Der Betrachter wird zum Beobachter seines eigenen Sehens und Wahrnehmens. In der bewegten Bild-Installation erwartet den Betrachter weder ein stilles statisches Bild, noch ein linear-erzählerischer Film.

www.karen-irmer.de