Literatur

Neue hebräische Dichtung in Deutschland

a3redaktion
28. Juni 2021

Das Kulturhaus abraxas streamt am Dienstag, 29. Juni 2021 um 19:00 Uhr, eine Lesung mit Yael Dean Ben-Ivri, Tali Okavi und Gundula Schiffer. Die Veranstaltung gehört zum Begleitprogramm zur Ausstellung »Schalom Sisters*!« des Jüdischen Museum Augsburg Schwaben.

In den letzten Jahren ist in Berlin wieder eine vielfältige modern-hebräische Literaturszene entstanden – ein Wunder. Die Anthologie »Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland« legt 75 Jahre nach der Schoa von dieser Entwicklung Zeugnis ab.

Die in dem Band versammelten zwölf israelischen Lyriker*innen, die in Berlin leben, verstehen Hebräisch als diasporische und kosmopolitische Sprache, eingewoben in ein transnationales, weltumspannendes literarisches Netz. Yael Dean Ben-Ivri und Tali Okavi werden aus ihren Gedichten lesen, die Herausgeberin und Übersetzerin Gundula Schiffer wird in das Projekt einführen und den Abend moderieren.

Livestream-Tickets können bis Di, 29.06.2021 um 19:00 Uhr auf der Homepage des Kulturhaus abraxas gekauft werden. Mit dem Code auf Ihrem Ticket können Sie den Stream bis Fr, 02.07. um 19:00 Uhr bis zu 10-mal ansehen.

www.kulturhaus-abraxas.de

Zur Ausstellung »Schalom Sisters*!«: Anlässlich von »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutsch­land« 2021 macht das Jüdische Museum Augsburg Schwaben dessen weibliche Seite sichtbar und feiert jüdisch-feministische Positionen in Vergangenheit und Gegenwart. »Schalom Sisters*!« zeigt damit jüdisches Leben in seiner historischen und gegenwärtigen Vielfalt und bricht bestehende Klischee­bilder auf.

Ob im orthodoxen oder im liberalen Judentum, ob in Deutschland, Europa oder der Welt: Feministische Forderungen mit jüdischer Tradition zu vereinen, Konven­tionen abzulehnen und neue Lebens­entwürfe zu verwirklichen, stellte und stellt viele Frauen vor Heraus­forderungen. Die Ausstellung zeigt in Positionen inter­nationaler Künstler*­innen wie Beth Peters, Batsheva Hay (Foto © Alexei Hay), Nina Paley, Aline Kominsky-Crumb, Andi Arnovitz und Lisa Frühbeis und in Statements von jüdischen Super­held­innen und unbekannten Kämpferinnen, wie Feministinnen diesen Fragen künstle­risch, politisch und sozial begegneten und begegnen.

Die Ausstellung findet an unterschiedlichen Orten in Augsburg statt und ist noch bis einschließlich 29. August zu sehen.

www.jmaugsburg.de

Weitere Nachrichten

27.09.2021 - 07:00 | Sarvara Urunova

Die Augsburger Philharmoniker beginnen die neue Saison nach der Zwangspause ausdrucksstark.

24.09.2021 - 11:05 | Jürgen Kannler

Julian Warner wird die Jubiläumsausgabe zu Brechts 125. Geburtstag 2023 und die beiden darauffolgenden Festivalausgaben als Kurator gestalten.

22.09.2021 - 14:19 | Anna Hahn

Klimawandel weltweit und die Konsequenzen für jeden – dieses dringliche und herausfordernde Thema vertieft das Staatstheater Augsburg künstlerisch und wissenschaftlich an seinem Themenwochenende »Global Denken, lokal Handeln!« vom Freitag, 24. bis Sonntag, 26. September.

22.09.2021 - 13:19 | Martin Schmidt

Interview mit Nina Petri: Am Freitag, 24. September, um 20:00 Uhr liest die Autorin im Wittelsbacher Schloss aus ihrem Buch »Nimm das Glück, wo es Dir lacht!«.

22.09.2021 - 10:00 | Sarvara Urunova

Die Bayerische Kammerphilharmonie präsentiert in der neuen Saison 2021/2022 ein Programm voller Sanftheit und Leidenschaft.

21.09.2021 - 15:56 | Juliana Hazoth

Das Projekt Faces of Moms* bietet eine Plattform, auf der Mütter* über ihre Erfahrungen sprechen und sich austauschen können.

21.09.2021 - 10:00 | Juliana Hazoth

Am Freitag, 24. September, um 20:00 Uhr liest Nina Petri im Wittelsbacher Schloss in Friedberg unter dem Motto »Nimm das Glück, wo es Dir lacht!«

20.09.2021 - 13:05 | Juliana Hazoth

Am Donnerstag, 23. September, um 19:30 Uhr, liest Sharon Dodua Otoo aus ihrem Roman »Adas Raum« und spricht mit Simone Bwalya.

18.09.2021 - 07:58 | Manuel Schedl

Eine ganze Nacht lang gibt es am 18. September Kunst, Musik und Literatur in der Doppel-Donaustadt.

18.09.2021 - 07:00 | Anna Hahn

Mit dem Schauspiel »Der Zauberberg« nach dem Roman von Thomas Mann wird die Saison 2021/22 auf der Großen Bühne der Spielstätte martini-Park des Staatstheater Augsburg eröffnet. Regisseur und Staatsintendant André Bücker entdeckt das Opus Magnum der deutschen Klassiker-Literatur vor dem Hintergrund des aktuellen Welt-Geschehens neu.