Literatur

Heribert Prantl: Zusammenleben, zusammenhalten

Gastautor

Dreimal musste die Veranstaltung bereits wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Zwischendurch erschien im Oktober 2021 das neue Buch von Heribert Prantl »Himmel, Hölle, Fegefeuer«. Anfang April konnte die gemeinsame »LesArt«-Veranstaltung von Buchhandlung Hutter, Volkshochschule und VR-Bank Donau-Mindel im Forum am Hofgarten in Günzburg nun stattfinden.

Zu Anfang sagt Prantl: »Vor zwei Jahren wäre dieser Vortrag noch ein anderer gewesen«. In der Zwischenzeit wurde unsere Gesellschaft aber nicht nur durch eine Pandemie und deren Folgen, sondern auch durch einen Krieg, der etwa eine Flugstunde von Deutschland entfernt stattfindet, erschüttert. Jetzt spricht er darüber, dass Humanität keine Grenzen kennen sollte, ganz besonders bei der Hilfe für Geflüchtete aus Kriegsgebieten. Er thematisiert die Einschränkungen der Grundrechte während der Corona-Pandemie und zeigt anhand privater Einblicke was »social distancing« mit der kollektiven Psyche einer Gesellschaft macht. Prantl gibt Denkanstöße, wie wir Pflege in Zukunft neu strukturieren sollten. Zum Ende seiner Rede macht er Mut und erinnert an die Worte von Václav Havel: »Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. «