Politik & Gesellschaft

Diözesanmuseum wird saniert

Martin Schmidt
23. April 2018

Während der Bauzeit bleibt das Museum geöffnet und ein Teil der Ausstellungsräume für die Öffentlichkeit zugänglich. Mittels der Sanierung werden nun wesentliche Maßnahmen umgesetzt, die für den Schutz sowie die optimale Präsentation der kunsthistorisch äußerst bedeutsamen Exponate notwendig sind. Das berühmte Bronzeportal kann im Sanierungszeitraum leider nicht mehr besichtigt werden. Andere Kunstwerke, etwa die wertvollen Textilien, die Funeralwaffen Kaiser Karls V sowie der archäologische Bereich der Ulrichskapelle sind weiterhin zu sehen.

Ausschlaggebend für die Sanierung war eine Anpassung des Brandschutzes, unter anderem am Dach des Museums. Im Zuge dieser erforderlichen Arbeiten wird das Gebäude nun auch energetisch auf einen modernen Stand gebracht. Die starke Sonneneinstrahlung an der Ostfassade und das Glasdach sorgten bisher für einen hohen Energieverbrauch des Museums. Die wechselnde Lichtwärme erzeugte starke Temperaturschwankungen in den Ausstellungsräumen. Die Exponate jedoch erfordern für ihren Schutz und ihre optimale Präsentation festgeschriebene, konstante Temperatur- und Luftfeuchtewerte in den Räumlichkeiten. Bisher sorgten dafür mobile Be- und Entfeuchter, allerdings mit hohem Energieverbrauch. Mit dem Ersatz der Glasscheiben im Dach durch eine Kupferabdeckung sowie der Anbringung neuer Isolierglasscheiben an der Ostfassade soll dieses Problem reduziert werden. Zusätzlich erfolgt eine Umstellung der bisherigen Beleuchtung auf ein energiesparendes und museumstaugliches LED-System.

Das Diözesanmuseum zählt bis zu tausend Besucher pro Monat. Vergangenes Jahr war Prälat Karlheinz Knebel verstorben, der als Bischofsvikar für Kirche, Kultur und kirchliche Bildung auch für das Museum zuständig war. Seit Februar 2018 ist Prof. Dr. Gerda Riedl, Leiterin der neuen Hauptabteilung VI »Grundsatzfragen: Glaube und Lehre – Hochschule – Gottesdienst und Liturgie«, federführend für das Haus tätig.

www.museum-st-afra.de

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