Festival

Desert Rock

a3redaktion
30. Juli 2015

Internationale Künstler treffen im Annahof und dem angrenzenden Dekanatsgarten auf lokale Akteure aus der Friedensstadt. Heuer darf man sich unter anderem auf Abavuki (Freitag, 20:15 Uhr) freuen. Die südafrikanischen Multiinstrumentalisten kreieren mit ihrer Musik eine lebendige und zeitgemäße Version des Afrobeat, in der sie traditionelle Rhythmen ihrer Heimat mit melodischen Phrasen Westafrikas und des Jazz verweben. Einen charismatischen, sakral anmutenden Sound zaubert die ukrainische Formation DakhaBrakha (Freitag, 22 Uhr) auf die Bühne. 2004 von Vladislav Troitskiy, dem Direktor des Avantgarde-Theaters Dakh, gegründet, versteckt die »Mystic- Folk«-Band ihren theatralen Einfluss keinesfalls. Ukrainische Volkslieder treffen dabei auf Motive aus dem arabischen Raum.

Die Shows von Vieux Ali Farka Touré (Samstag, 20 Uhr, Foto), dem Meister des »Desert Rock«, sind geprägt von großer Spielfreude und entwickeln sich nicht selten zu trance-artigen Sessions mit viel Raum für Improvisationen. Der Sänger und Gitarrist verbindet die traditionellen Klänge seiner Heimat Mali mit Blues und Rock. Wenig verwunderlich also, dass er neben Salif Keita auch John Lee Hooker und B.B. King zu seinen Inspirationsquellen zählt. Balkan-Brass vom Feinsten gibt es dann vom mazedonischen Dzambo Agusevi Orchestra (Samstag, 22 Uhr). Bandleader Dzambo Agusev gewann in den letzten Jahren zahlreiche Preise, innerhalb von kürzester Zeit hat sich der Trompeter mit seinem Orchester international einen Namen gemacht.

Alle Auftritte unter: www.friedensstadt.augsburg.de

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